Sehr geehrte Ehren- und Freimitglieder Geschätzte Gäste Liebe Schwinger- und Schwingerfreunde
Mit grosser Freude und mit berechtigtem Stolz dürfen wir heute auf 75 Jahre Schwingersektion Alpnach zurückblicken. Dass, das Rad der Zeit nicht still steht, erleben wir alle tagtäglich in unserem Berufs- und Familienleben. Dass, sich dieses Rad aber in einem immer schnelleren Rythmus zu drehen scheint, bereitet uns aber auch Sorgen, da Hektik und Stress vermehrt unser Alltagsleben beherrschen. Sind wir da nicht in der glücklichen Lage, bei unserem schönen Nationalspiel Schwingen noch ein Stück „ heile Welt „ leben zu dürfen. Dass der Schwingsport auch in Alpnach Fuss gefasst, haben wir unseren Gründungsväter Hans Schädler, Josef Ifanger, Oskar Heimann und Josef Gasser zu verdanken. Auf Ihre Initiative ist im Jahre 1935 unsere Sektion am 02. Februar an gleicher Tagesstätte im Gasthaus Schlüssel aus der Taufe gehoben worden. Als Gründungsmitglieder haben 14 weitere Schwingerkameraden unterzeichnet und sich, wie aus dem Gründungsprotokoll zu entnehmen ist, beim Schwingen in Disziplin und Vereinstreue für die Ertüchtigung von Körper und Geist einzusetzen. Wir dürfen uns in Schwingerkreisen glücklich schätzen, dass sich an dieser Grundhaltung bis heute nichts geändert hat. Gegenseitige Achtung und ein guter, kameradschaftlichen Zusammenhalt sind Werte, wo in der Schwingerei noch heute aktiv gelebt werden und die sicherlich auch in Krisenzeiten unser Vereinsleben immer wieder in die richtigen Bahnen gelenkt hat. So gilt auch heute noch ein kräftiger Handschlag zwischen dem Sieger und Verlierer als Zeichen vom friedlichen Zusammensein.
Im Gründungsjahr hat unsere Sektion 11 Aktivmitglieder und 13 Passivmitglieder gezählt. Infolge von Kriegswirren hatte unser Verein schon kurz nach seiner Gründung eine echte Krise zu überstehen gehabt. Zehn Jahre nach der Gründung ist ein eigentlicher Aufschwung erfolgt, wo die Zahlen der Aktiv- und Passivmitglieder zugenommen hat. Am meisten Aktivschwinger hat unsere Sektion in den 70-er Jahren gezählt, wo nahezu 50 Schwinger aktiv im Sägemehl gestanden sind. Der Passivmitgliederbestand nimmt in all den Jahren stetig zu. Ein Bestand von 435 Vereinsmitgliedern zeigt, dass unser Vereinleben heute auf sehr gesunden Füssen steht.
Aus sportlicher Sicht überstrahlt natürlich der Kranzgewinn von Franz Wallimann am Eidgenössischen Schwingfest 1948 in Luzern all unsere Sektionserfolge. Aber auch die Kantonalfestsiege von Hans Langensand 1948 in Beckenried, von Imfeld Willi 1955 in Hergiswil und der Sieg von Stefan Gasser am Urner Kantonalschwingfest in Schattdorf in diesem Jahr sind Glanzpunkte in unser Vereinsgeschichte. Insgesamt hat unsere Sektion 53 Kranzschwinger hervorgebracht, wo zusammen 267 Kränze erkämpft haben.
Im Laufe der Jahre hat sich unsere Sektion auch immer wieder durch die Organisation von verschiedener Verbandsanlässe ausgezeichnet. Das Innerschweizerische Schwing- und Älplerfest ist 1934 / 1941 und zuletzt 1982 durch unsere Sektion organisiert worden. Für die Durchführung des Ob- und Nidwaldner Kantonalschwingfestes hat sich unsere Sektion 8-mal verantwortlich gezeigt.
Ein Meilenstein, vor allem aus finanzieller Sicht, ist die Anschaffung von einer Sitztribüne gewesen. Auf Initiative vom damalige Präsident Ernst Reber, ist in den 60-iger Jahre unter der Leitung vom Zimmermeister Josef Küng und vielen Vereinsmitgliedern in Fronarbeit eine Holztribüne angefertigt worden. 1980 ist diese Altersbedingt durch die heutige, sehr robuste und funktionelle Tribüneanlage, konstruiert von unserem Schwingervater Walter Imfeld, ersetzt worden. Den Mut von den damals Verantwortlichen Schwingerkameraden, grosse Investitionen zu tätigen, haben sich gelohnt. Die Vermietungseinnahmen haben unserem Verein dazu verholfen, die laufenden Kosten zu decken und im Laufe der Jahre eine beruhigende Reserve zurückzulegen.
Hinter einer 75-jährigen Vereinsgeschichte stehen viele verdienstvolle Schwinger-kameraden, wo unzählige Stunden zu einem intakten Vereins- und Verbandsleben beigesteuert haben. Seit der Vereinsgründung haben lediglich 9 Präsidenten die verschiedenen Vorstandsgremien geführt. Es sind das gewesen der Hans Schädler, Ernst Reber, Johann Wallimann, Paul von Flüe, Leo Kiser, Paul Wallimann, Leo Röthlin und Marcel Durrer.
Verschiedene Kameraden aus unseren Reihen haben für Ihre ausserordentlichen Verdienste auf Vereins- und Verbandsebene besondere Ehrung dürfen erfahren. Im Eidgenössischen Schwingerverband haben Ernst Reber und Leo Kiser die Ehrenmitgliedschaft erlangt. Im Innerschweizer Schwingerverband Ernst Reber, Paul von Flüe, Hans Langensand und Leo Kiser. Im Ob- und Nidwaldner Schwingerverband Oskar Heimann, Ifanger Josef, Ernst Reber, Josef Blättler, Hans Langensand, Paul von Flüe, Josef Wallimann, Fredi Kiser, Leo Kiser, Paul Wallimann, Leo Röthlin, Ernst Röthlin und Marcel Durrer. Auf Stufe Sektion haben 44 verdiente Kameraden die Ehrenmitgliedschaft und 11 Kameraden die Freimitgliedschaft dürfen entgegen nehmen.
Vereinsgeschichte der Gegenwart hat in diesem Jahr Stefan Gasser geschrieben. Mit dem unerwarteten Festsieg am Urner Kantonalen Schwingfest in Schattdorf, hat uns Stefan ein besonderes Geburtstagsgeschenk gemacht. Am Brünigschwinget gelingt Ihm ein weiteres Husarenstück. Gegen hochkarätige Schwingernamen erkämpft sich Stefan den begehrten Bergfestkranz und löste damit sein erklärtes Saisonziel ein. Und wäre da am Eidgenössischen Schwingfest..., doch davon wird uns sicherlich der technische Leiter etwas berichten.
Dass ein Schwingerjahr, von Eidgenössischer Prägung einen besonderen Stellenwert hat, zeigt nicht nur das grosse Mediale Interesse. Mit grossen Erwartungen und grosser Vorfreude starten Schwinger, wie Schwingerfreunde in das besondere Schwingerjahr. Schon Monate zuvor werden Ziele definiert, entsprechende Vorbereitungen getroffen und die Trainings- und Wettkampfgestaltung auf diesen Grossanlass fokussiert.
Diese Vorfreude ist auch in unserer Sektion spürbar gewesen. Das Interesse an Billetten ist ungebrochen gross und die sportliche Begeisterung hat nach dem denkwürdigen Sieg von Stefan Gasser keine Grenzen mehr gekannt. Nach einer langjähriger Vormachtstellung vom Ostschweizer Schwingerverband ist die Krone nicht ganz unerwartet in den Bernerverband übergegangen. Obwohl sich der amtierende König Jörg Abderhalden tapfer geschlagen hat, hat er im jungen, symphatischen Kilian Wenger einen neuen Meister gefunden. Mit dem Rücktritt von Jörg tritt eine grosse Schwingerpersönlichkeit von der aktiven Schwingerbühne ab.
Auf Vereinsebene ist natürlich unser Jubiläum ganz im Vordergrund gestanden. Die Jubiläumsschrift-Kommission hat schon bald ein handfestes Manuskript können präsentieren und damit den Grundstein für den Druck der heute vorliegenden Jubiläumsschrift legen. Dem Kommissionspräsidenten Rene Limacher und den Mitgliedern Daniel Stocker, Marcel Durrer und Edgar Röthlin ist es in aufwendiger Recherchearbeiten gelungen, ein Gesamtwerk zu schaffen, welches unsere 75-jährige Vereinsgeschichte wiederspiegelt und unserer Nachwelt als interessantes und bleibendes Nachschlagewerk erhalten bleibt.
Das Buch hat anlässlich der Gewerbeausstellung von Anfangs Septemeber können veröffentlicht werden und wird Euch durch den Kommissionspräsidenten unter dem Traktandum Verschiedenes näher vorgestellt.
Vereinsnachrichten
Der Sektionsvorstand setzte sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:
Präsident: Betschart Bruno Vizepräsident/Tribüne: Röthlin Edgar Aktuar: Limacher Bruno Kassierin: Odermatt Marlen Techn. Leiter: Kiser Ruedi Mat. Verwalter/Jungschwingerleiter 1: Amstad Daniel Beisitzer: Gasser Andreas
In wiederum vier Vorstandssitzungen hat sich der Sektionsvorstand den anstehenden Arbeiten angenommen. Mit Andreas Gasser hat ein engagiertes Mitglied in unserem Gremium Einsitz genommen. Eine Rochade in der Ämterverteilung hat auch immer wieder ein Kennen lernen der Sache zur Folge. Ich darf die Gelegenheit wahrnehmen und an Marlen und meinen Kameraden für den tollen Einsatz, die geleistete Arbeit und die sehr angenehme Zusammenarbeit meinen besten Dank auszusprechen.
Vereinsaktivitäten
Bei herrlichem Sommerwetter haben wir am 27. Juni unser Nachwuchsschwinget durchführen können. In verdankenswerter Weise ist der Festplatz wiederum im Städerried Zustande gekommen. Bueben aus allen Ob- und Nidwaldner Sektionen, sowie Gästen vom Schwingklub am Myhten haben dem zahlreich aufmarschierten Publikum beste Schwingerarbeit gezeigt. An dieser Stelle danke ich dem Landbesitzer Ignaz Odermatt , allen Sponsoren und Gönner für die grosszügige Unterstützung und dem FC Alpnach für die gute Zusammenarbeit.
Obwalden zu Gast in Stansstad! So hat es am 31. Juli anlässlich der Bundesfeier in Stansstad geheissen. Zum Rahmenprogramm hat auch unser Schwingernachwuchs einen Beitrag geleistet und sein Können im Sägemehl demonstriert.
Für das Eidgenössische Schwingfest in Frauenfeld ist durch unsere Sektion 280 Billette bestellt worden. Das steigende Interesse und die grosse Nachfrage an Billetten stellt uns, Sektionen vor immer grössere Probleme. Es ist zu hoffen und wir werden uns auch dafür einsetzen, dass der echte und treue Schwingerfreund auch in Zukunft noch einen guten Platz auf der Tribüne wird bekommen.
Der Eidgenössische Schwingerschnuppertag vom 03. September haben wir im Rahmen der Alpnacher Gewerbeausstellung durchführen. In einem Morgen- und einem Nachmittagsblock haben doch etlichen Bueben einen ersten Einblick in unser Nationalspiel bekommen. An dieser Stelle danke ich den Verantwortliche des Landwirtschaftszeltes für die kameradschaftliche Zusammenarbeit.
Gratulationen
Der Vorstand freut sich jeweils verdienten Kameraden zu runden Geburtstagen die besten Glückwünsche zu überbringen. In diesem haben Jahr gefeiert
15. Juli EM Kobi Wyrsch 65 Jahre 04. Dezember FM Josef Jöri 60 Jahre
Unseren Jubilaren gratulieren wir nochmals und wünschen Ihnen weiterhin gute Gesundheit und Wohlergehen.
Den Bund für`s Leben haben am 28. August Ehrenmitglied Renè Limacher und Helen Gander geschlossen. Eine grosse Schwingerschar haben dem jungen Paar die besten Segens- und Glückwünsche auf Ihren gemeinsamen Weg dürfen mitgeben.
Den glücklichen Eltern Joe und Myriam Zumbühl durften wir zur Geburt von Tochter Ronja und Andreas und Karin Gasser zur Geburt von Tochter Samira die besten Sektionswünsche überbringen.
Tribüne
Das Tribünewesen ist neu unter der Verantwortung von Edgar Röthlin und Andreas Gasser gestanden. Mit 6 Vermietungen haben wir unserer Zuschauertribüne wieder gut ausgelastet gehabt.
An dieser Stelle gebührt unserem Tribüneverantwortlichen Edgar und Andreas ein grosses Dankeschön. In diesen Dank einschliessen darf ich auch Gusti Imfeld der uns beim Stellen der Tribüne tatkräftig unterstützt.
Mitgliederbestand
Erfreulicherweise hat der Mitgliederbestand im Schwingerjahr 2010 besonders bei den Passivmitgliedern Zuwachs erhalten:
Im ablaufenden Schwingerjahr hatten wir wiederum die schmerzliche Pflicht von einem treuen Kameraden für immer Abschied zu nehmen.
06. Oktober 2010 Erwin Langensand, Unterdorfstr. 3, Alpnach Passivmitglied
Ihm und allen verstorbenen Sektionsmitgliedern wollen wir am heutigen Tag ganz besonders gedenken. Dazu bitte ich die Versammlung sich kurz von den Sitzen zu erheben.
Zu Ehren von unserer Verstorbenen singt uns der Jodlerklub Alpnach das passende Lied „ d`Bärgandacht „ .
Ich bitte das klatschen nach dem Beitrag zu unterlassen.
Ausblick
Mit dem Unspunnen Schwingfest in Interlaken vom 04. September erwartet uns auch im kommenden Schwingerjahr ein besonderer Leckerbissen. Ein Jahr nach dem Eidgenössischen Schwingfest steht sicher da und dort noch eine Rechnung offen und verspricht wiederum Schwingsport vom feinsten.
Der Alpnacher Jungschwinget wird im nächsten Jahr wieder im Städerried durchgeführt. Der Anlass kommt am Sonntag, 26. Juni zur Austragung.
Am Bettagsonntag, 18. September 2010 treffen wir uns wieder zum traditionellen Schwingerausflug. Ein Detailprogramm erscheint zu gegebener Zeit im Alpnacher-Blettli.
Schlusswort
Mit dem heutigen Tag nehmen wir ein neues Kapitel Vereinsgeschichte in Angriff. Mit Freuden dürfen wir feststellen, dass sich der Schwingsport einer grossen Beliebtheit erfreut und in unserer Gesellschaft fest verwurzelt ist. Wir alle müssen uns dazu verpflichten, zu unserem Brauchtum sorge zu tragen und unsere Traditionen zu wahren. Nehmen wir aber auch die Gelegenheit wahr, uns vor dem Wandel der Zeit nicht zu verschliessen und auch neuem ein Chance zu geben.
In diesem Sinne rufe ich Euch alle auf, weiterhin aktiv an unserem Vereinsleben teilzunehmen und zu unserem schönen Nationalspiel sorge zu tragen.
Ich danke allen Schwingerkameraden die sich in der 75-jährigen Vereinsgeschichte zum Wohle unserem Verein und dem Schwingsport eingesetzt hat. All Ihnen haben wir es zu verdanken, dass wir positiv und voller Tatendrang dürfen in die Zukunft schauen.
Danken möchte ich aber auch allen Gönnern und Sponsoren, wo unsere Schwingersache immer wieder grosszügig unterstützen. Ohne sie wäre es auch im Schwingsport nicht mehr möglich, die vielen Festanlässe zu organisieren und durchzuführen.
Für das kommende Schwingerjahr wünsche ich den Aktiv- und Buebenschwingern eine unfallfreie, von Erfolg gekrönte Saison 2011.
Allen Sektionsmitgliedern und Ihren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit und viel Glück und Erfolg im neuen Jahr.
Alpnach, im Dezember 2010 Der Präsident
Bruno Betschart
Technischer Leiter Bericht 2010 (Kiser Ruedi)
Hoch über dem Pilatushimmel leuchtete seit ein paar Jahren ein Schwingerstern, aber in diesem Jahr ist er so richtig ins Strahlen und somit auch in den Rampenlicht gekommen.
Was Stefan Gasser dieses Jahr geleistet hat, war grossartig! Vier Kränze, sein erster Kranzfestsieg am Urner Kantonalen und sein erster Bergkranz und dieser sogar vom Brünig!!
Aber gehen wir doch der Reihe nach, und eine so neue Saison startet wie immer mit einer langen aber auch sehr wichtigen Vorbereitungsphase.
Einen sehr interessanten und lehrreichen Schwingkurs erlebten wir zusammen mit unsern Kollegen aus Sarnen. Philipp Laimbacher zeigte uns detailliert sein vielseitiges Können und führte mit seiner sympathischen Art gekonnt durch den Abend. Kurz, inner Hacken, Übersprung , Münger Murgs und andere Bodeschwünge waren da ein Thema.
Seine Griffe und auch andere Schwünge beschäftigten uns in der ersten Trainingsphase.
Das Kantonale Konditionstraining in Hergiswil geleitet von Zoe Haas wurde von vielen Alpnachern regelmässig besucht. Mit einem abwechslungsreichen Programm, schweisstreibenden Übungen und dem bekannten „Sypobabrett“ wird hier wöchentlich gearbeitet.
Mit intensivem Krafttraining im Fittnesstudio hat sich Stefan Gasser die körperliche Fitness für die neue Saison geholt.
Und schon sehr bald starteten die ersten Hallenschwingfeste.
Stefan Gasser und Stefan Langensand konnten sich von Beginn weg gut in Szene setzen.
So belegt „dr Bächler“ in Engelberg den ausgezeichneten 5. Rang dank vier Maximalnoten, unteranderem auch gegen Thomas Töngi und Martin Zimmermann.
Mit einem perfekten Kniestich erwischt Stefan Gasser den Eidgenossen Thomas Achermann, muss dann aber im letzten Gang eine flüchtige Niederlage gegen Marcel Mathis hinnehmen, was ihm den Ehrenplatz gekostet hat.
Am Frühjahrsschwinget in Sursee setzt Stefan Gasser ein erstes grosses Ausrufezeichen mit dem 2. Rang und 58.00 Punkten.
In Hergiswil am Kantonalen Nichtkranzer-schwinget konnten mit Lukas Peter, Dani Amstad, Markus Niederberger, Adi Küchler und Martin Zurbuchen gleich fünf Alpnacher die Auszeichnung erkämpfen, damit waren wir klar die beste Obwaldner Sektion!
Vor allem die gute Klassierung mit vier gewonnenen Gängen von Kusi in seinem ersten Jahr als Aktivschwinger ist sehr erfreulich.
Anfangs Mai war dann allerdings Schluss mit Vorbereiten. In unserer Nachbargemeinde Sarnen erlebten wir ein spannendes und gut organisiertes Ob- und Nidw. Kantonalschwingfest.
Nach gestelltem ersten Gang brachte sich Silvan Odermatt mit einem überraschenden Sieg im Bodenkampf gegen Stefan Gisler in eine komfortable Situation. Zwei Siege und ein Unentschieden gegen Nichtkranzer später schien der Kranzgewinn in Griffnähe.
Mit Stefan Arnold bekam Silvan ein schwieriger Gegner zugeteilt. Und bei dessen Schwingweise wurde schnell sichtbar, dass dem jungen Urner ein Unentschieden genügt, diesen Kranz zu ergattern. Mit seiner sehr passiven Einstellung gelang ihm dies und Silvan ging leider leer aus.
Stefan Langensand startete ebenfalls mit einem Gestellten gegen den Routinier Patrick Herger. Dass er in diesem Gang nicht mehr riskierte, lag vor allem daran, dass er sich einige Tage zuvor im Training eine Sehnenverletzung an einem Finger zugezogen hatte und dadurch stark behindert wurde. Fredi Zimmermann wurde trotzdem im zweiten Gang bezwungen. Nach der Niederlage gegen Martin Durrer war ein Unentschieden gegen den Eidgenossen Edi Kündig wieder als grosser Erfolg zu werten. Allerdings nützten danach auch zwei Maximalnoten nichts mehr, es fehlte immer noch das berühmte Vierteli zum Kranz.
Einen Start nach Mass erwischte Stefan Gasser. Gegen den Luzerner Gast Theo Horat 10. , gegen Manuel Ambauen 10. und auch gegen den unbequemen Nichtkranzer Ernst Betschart gabs eine 10. Nach dem Mittagessen musste dann auch die eher überraschende Niederlage gegen Sepp Odermatt verdaut werden. Den bärenstarken Appenzeller Gast Michael Bless konnte er aber tiptop in Schach halten und mit diesem Gestellten unserem Verband einen grossen Dienst erweisen. Der abschliessende Sieg gegen den kleinen und wieselflinken Hanspeter Schnider war aber nur auf dem Papier eine klare Sache. Nur dank dem grossen Kämpferherz gewann Stefan diesen Gang und belegte mit 57.25 Punkten den ausgezeichneten vierten Rang.
Ein grossartiges Comeback konnte der Giswiler Benji von Ah feiern. Nach mehr als einem Jahr Verletzungspause konnte er nach dem Schlussgangsieg gegen Alexander von Laufen erstmals ein Kranzfest gewinnen.
Am traditionellen Morgartenschwinget konnte Silvan Odermatt auf sich aufmerksam machen. Dank Maximalnoten gegen den grossgewachsenen Thomas Bisig und den Eidgenossen Remo Holdener lag er auf der Zwischenrangliste in Front. Auch die Spitzenschwinger Bruno Müller und Franz Föhn hatten sichtlich Mühe, bis sie ihn doch noch bezwingen konnten. So ist diese verdiente Auszeichnung eine willkommene Motivationsspritze für die nächsten Kranzfeste.
Den schon eine Woche später stand das Urner Kantonale in Schattdorf auf dem Programm. Das Wetter war allerdings nicht gerade gastfreundlich, denn es regnete bei kühlen Temperaturen mehr oder weniger den ganzen Tag.
Doch heute will das Wettkampfglück Silvan einfach nicht zustehen. In den beiden Starduellen gegen Fabian Baumann und Pirmin Gisler versucht er mit allen Mitteln, mit Kurz, mit Hüfter oder inner Hacken zum Erfolg zu kommen, doch die beiden Urner können sich immer im letzten Moment noch ausdrehen. Mit diesen Punkteteilungen stand er schon unter so grossem Druck, dass er nicht mehr richtig auf Touren kam.
Ähnlich erging es auch Stefan Langensand, denn auch er startete schlecht gegen die Beckenrieder Simon Zimmermann und Lukas von Laufen. Mit zwei Plattwürfen brachte er sich wieder besser ins Geschäft, bevor er vom Nichtkranzer Raphael Arnold und dessen unattraktive Schwingweise definitiv ausgebremst wurde.
Mit je drei Siegen und drei Niederlagen konnten Martin Zurbuchen und Lukas Peter mit ihren Leistungen zufrieden sein. Luki konnte sogar mit dem Urner Kranzschwinger André Arnold um Eichenlaub kämpfen. Lange Zeit verlief dieser Zweikampf mit Siegeschancen auf beiden Seiten. Bei einem Brienzerangriff des Urners verletzte sich Luki am Fussgelenk und verlor noch im selben Zug. Doppeltes Pech für ihn: Kranz weg und auch noch Saisonende.
Und Stefan Gasser hatte es ziemlich eilig, weil er eigentlich überhaupt nicht gerne bei Regenwetter schwingt. So holt er zwei 10. gegen den Berner Gast Thomas Flück mit einem Übersprung à la Laimbacher Philipp und mit Gammen gegen Michi Bricker.
Der grossgewachsene Bruno Müller kann nach mehrmaligem Versuch Stefan mit einem Kurz im dritten Gang bezwingen. Nach der Mittagspause bekommt er ein weiteres Siegeskreuzlein gegen Marco Wyrsch. Der starke Nidwaldner Lutz Scheuber wird ihm im 5. Gang zugeteilt.
Bei einem Kurzangriff von Lutz kann Stefan mit seiner selbsterfundenen Kurzverteidigung kontern und platt gewinnen. Überglücklich freut er sich über seinen zweiten Saisonkranz und somit über die Selektion für das Eidgenössische.
Doch beim genauen Studium der Zwischenrangliste wird plötzlich klar, dass Stefan sogar im Schlussgang steht, und zwar nochmals gegen Bruno Müller. Da Stefan den Zuger Eidgenossen ja bestens kannte, war die Taktik schnell festgelegt: Auf Kurz und Gammenangriffe vorbereitet sein und womöglich sofort kontern.
Wir alle, die Alpnacher Schwinger und die ganze Fangemeinde haben vor lauter Aufregnung schon fast vergessen, dass es ja eigentlich immer noch regnete!
Der Schlussgang ist dann trotzdem am Anfang ein Abtasten und über lange Zeit will keiner ein zu grosses Risiko eingehen. Erst in der letzten Minute versucht es Bruno mit einem energischen Kurz und Stefan machte wiederum seinen Griffwechsel und kann seinen Gegner zu Boden stechen und im Bodenkampf ist der Favorit plötzlich auf dem Rücken. Die Sensation ist perfekt!!!
1955 hat Willi Imfeld das Ob- und Nidw. Kantonale in Hergiswil gewonnen, seither ist ein solcher Erfolg keinem Alpnacher mehr gelungen.
Der Publikumsaufmarsch beim Einzug mit dem Siegermuni und die ganze Feier am Abend war grossartig und komischerweise hat niemand mehr vom Regenwetter geredet.
Schon eine Woche später wollte Stefan zeigen, dass es kein Zufallsieg war. Als Gastsektion konnten wir am Baselländer Kantonalschwingertag in Oberwil teilnehmen. Aus Basler Sicht war die Einteilung für den ersten Gang eigentlich logisch: Andreas Henzer.
Ein Verteidigungskünstler der schweizweit bekannt ist. So werden dann auch alle Angriffsversuche von Stefan abgeblockt und sie stellen. Die nächsten Gegner haben dann aber gegen die Kurz und Gammenangriffe keine Chance. Auch im fünften Gang gewinnt Stefan den intensiven Kampf gegen den bekannten Eidgenossen Mario Thürig wieder mit seiner speziellen Kurzverteidigung.
Auf diesen Sieg mussten einige der mitgereisten Fans natürlich speziell anstossen! So belegt Stefan mit fünf gewonnenen Gängen hinter dem Seriensieger Christoph Bieri den Ehrenplatz und hat somit sein Bestätigungsziel mehr als erreicht.
Die anderen Alpnacher erwischten alle einen schlechten Tag und wurden deutlich unter ihrem Wert geschlagen. Vor allem Silvan Odermatt und Stefan Langensand hatten sicht einiges von diesem Wettkampf erhofft. Aber beide werden von der Einteilung sehr hart angefasst und scheitern deutlich.
Mit dem Schwarzsee startet für Stefan Gasser auch die Bergfestsaison. In der Westschweiz sowie auch später auf der Rigi zeigt er immer wieder sehr gute Schwingerarbeit und bezwingt namhafte Schwinger wie Kolly Benoit und Laimbacher Ivo oder kann mit Spitzenschwinger wie Bruno Dober oder Kilian Wenger stellen. Es schleichen sich aber auch unnötige Niederlagen ein, so dass es nicht zum gewünschten Ziel reicht.
Fürs Innerschweizer in Attinghausen können sich Silvan und die beiden Stefans selektionieren. Nach dem unglücklich gestellten im5.Gang gegen Roland Niederöst glaubt Stefan Gasser nicht mehr an einen Kranzgewinn. Zu wenig energisch geht er gegen Willi Schilig ans Werk und verliert auf einen perfekten Hochschwung, obwohl es ihm mit einer Maximalnote eben doch noch zum Kranz gereicht hätte.
Für Silvan Odermatt und Stefan Langensand war der Druck zu gross, sie sind zu verkrampft ans Werk gegangen und konnten den grossen Trainingsfleiss nicht ummünzen. Beide sind somit an den Kranzfesten leer ausgegangen.
Sie liessen den Kopf aber nicht hängen und haben sich durch viele Rangschwingefestbesuche ausgezeichnet. Silvan reiste sogar alleine bis nach Engstlen ins Berner Oberland.
Auch Stefan Langensand konnte einige Male verdient die Auszeichnung gewinnen.
Einen weiteren hystorischen Erfolg realisierte Stefan Gasser am Brünig Schwinget.
Nach einem Blitzsieg über das Berner Jungtalent Christian Gerber wird ihm der Eidgenosse Christoph Bieri zugeteilt. Mit dem Motto, Angriff ist die beste Verteidigung geht Stefan unerschrocken ans Werk. Nach etwa 2 Minuten startet Stefan einen Gammenangriff und Bieri versucht mit Brienzer Rückwärts zu kontern. Blitzschnell erkennt Stefan seine Chance und kann den Nordwestschweizer abdrehen und Platt gewinnen.
Zum ersten Mal an diesem Julisonntag wurde es so richtig laut in der grandiosen Brünigarena.
Der sympathische Matthias Siegentaler kann in einem attraktiven Gang gegen Stefan mit einem hohen Kurz gewinnen. Gleich nach der Mittagspause liefert der Aargauer Niklaus Meier die nächst Maximalnote mittels Kurz im ersten Zug.
Mit Kilian Wenger und auch mit dem Eidgenossen Thomas Zaugg wird intensiv gekämpft, doch beide Duelle gehen resultatlos zu Ende. So kann sich Stefan den ersten Bergkranz mit 56.75 Punkten und einem sehr verdienten Notenblatt aufsetzen lassen.
Am Abend gab es zwar keinen Einzug in Alpnach, aber wie üblich beim Brünig, wurde der Kranz gleich vor Ort gefeiert, und dies nicht zu knapp!!
Diese grossartigen Erfolge stimmten uns natürlich sehr optimistisch für den Saisonhöhepunkt in Frauenfeld.
So wurde weiterhin intensiv trainiert. Mehrere Zusammenzüge vom Innerschweizer und vom Ob- und Nidwaldner Verband werden besucht um Top vorbereitet am Eidgenössischen zu starten.
Im Wissen, dass sehr viele Alpnacher auf der Tribüne sitzen und grosse Hoffnungen haben, steigt natürlich die Nervosität am Tag X gewaltig an.
Im Anschwingen wird der Zürcher Jodok Huber, ebenfalls Kantonalfestsieger in diesem Jahr, schon bald mit einem Hüfter bezwungen. Diese schnelle 10 nimmt die Aufregung und gibt viel Selbstvertrauen.
Die Berner Eidgenossen Christian Dick und Thomas Zaugg sind wie erwartet unbequeme Gegner, aber Stefan kann beide stellen. Dank dem Sieg über Roman Wyler ist er aber nach dem ersten Tag auf gutem Kurs.
Die schnelle Niederlage am Sonntagmorgen kommt insofern unerwartet, weil Michael Bless ganz anders ans Werk gegangen ist als noch am Kantonalen in Sarnen.
Im sechsten Gang sollte eigentlich wieder ein Sieg her gegen Lukas Meier. Aber der Schwergewichtige Aargauer weicht allen Attacken von Stefan aus und startet selber keinen einzigen Angriffsversuch, sodass sie die Punkte teilen.
Dank einer 10 in der grossen Nachmittagshitze gegen Jürg Halbheer können wir aber immer noch auf die grosse Sensation hoffen. Die Punktebilanz zeigt jedoch auf, dass es dazu noch einen weiteren Sieg braucht.
Doch nach dem Verlesen der Einteilung lassen viele Schwingerkundige Alpnacher den Kopf schon ein wenig hängen. Mit Matthias Glarner aus Meiringen bekommt es Stefan mit einem sehr starken und routinierten Eidgenossen zu tun, welcher nur schwer zu bezwingen ist.
Aber auch der Berneroberländer kennt anscheinend die Stärken von Stefan, denn am Anfang getraut er sich nicht richtig den Kurz durchzuziehen. Aber nach etwa drei Minuten kann Stefan trotzdem seinen Kurzkonter ansetzen und im anschliessenden Bodenkampf, ganz ähnlich wie im Schlussgang am Urner, kommt er der Sensation ganz nahe. Etwa 5 cm haben gefehlt und beide Kampfrichter am „Tischli“ hätten Stefan den Sieg zugesprochen!!
Doch es kam leider anders, denn der Favorit hat sich letztlich doch durchgesetzt.
Die Enttäuschung im ersten Moment war natürlich riesengross, weil es braucht soviel um wieder so nahe an einem Eidgenössischen Kranz zu sein. Zuerst Gesundheit, die Selektion, Einteilungsglück über zwei Tage, alles muss da zusammenpassen und jetzt wäre man so nahe dran gewesen!!
Der neue Schwingerkönig Kilian Wenger hat über zwei Tage grossartige Schwingerarbeit gezeigt und verdient den Titel ins Berneroberland geholt.
Der sympathische Schönschwinger tut der gesamten Schwingerszene gut.
Mit seiner ehrlichen und bodenständigen Art wird er ein gutes Aushängeschild für uns sein.
Stefan Gasser konnte die Schwingersaison beenden, wie er sie gestartet hatte, nämlich mit guten Rangierungen an Rangschwingfesten.
Am Allweg mit vier Siegen einem Gestellten und der Niederlage gegen Martin Grab belegte er sogar den 3. Schlussrang.
Hier hat Silvan Odermatt die Ehre gehabt, den letzten Gang der Schwingerkarriere von Alois Schilig zu bestreiten. Plötzlich setzte dieser zu seinem spektakulären Spezialschwung an. Doch bei diesem Souplesseversuch konnte sich Silvan so ausdrehen, dass Schilig selbst platt auf den Rücken fiel. Leider hat dies der Kampfrichter nicht gesehen und Silvan hat später doch noch um die begehrte Allwegauszeichnung verloren.
In der Cup-Rangliste vom Ob- und Nidwaldnerschwingerverband belegt Stefan Gasser den ausgezeichneten 2. Platz. Nur gerade Benji von Ah, welcher in Frauenfeld seinen zweiten Eidgenössischen Kranz erkämpft hat, konnte noch mehr Punkte sammeln.
Abschliessend kann man sagen, dass unsere Schwinger an über 20 Schwingfesten im Einsatz standen und somit sehr Aktiv waren.
Am Lukas Peter, Stefan Langensand und Silvan Odermatt wollte an den entscheidenden Festen das Glück des Tüchtigen nicht zustehen.
Und Stefan Gasser verfehlte zwar das „Tüpfelchen auf dem I“ am Eidgenössischen aber mit dieser so erfolgreichen Saison hat er unserer Sektion in diesem Jubiläumsjahr so oder so ein riesen Geschenk gemacht. Dankä vilmal!!!
Mit viel Vorfreude kann man also optimistisch das nächste Schwingerjahr mit dem Höhepunkt am Unspunnenschwingfest in Angriff nehmen.
Alpnach, Dezember 2010 Technischer Leiter
Kiser Ruedi
Jungschwingerbericht 2010 (Amstad Daniel)
Das Schwingerjahr 2010 hat für die Jungschwinger am 4. Januar mit dem ersten Training begonnen.
Den ersten Wettkampfeinsatz hatten sie am 20. März mit dem Engelberger Hallenschwinget wo sie 3 Auszeichnungen erkämpften.
An 11 Wettkämpfen erschwangen unsere Jungschwinger 43 Auszeichnungen, das sind 10 mehr als letztes Jahr.
Diese Auszeichnungen sind von 13 Jungschwingern erkämpft worden: Durrer Nando mit 8, von Flüe Michi 7, Albert Thomas und Niederberger Markus mit je 5, Langensand Lukas 4, Fenk Simon 3, Britschgi Nils, Fenk Marco , Postmann Severin und Zumstein Sämi mit 2 und Bösch Kevin, Imfeld Lukas und Küchler Severin mit 1 Auszeichnung.
Der Höhepunkt der Saison war sicherlich der Alpnacher Jungschwinget am 27. Juni wo unsere Jungs 6 Auszeichnungen erkämpften. Ein weiterer Höhepunkt war sicher der Sieg von Markus Niederberger beim Ob- und Nidwaldner Kant. Nachwusschwingertag in Lungern in der Kategorie A , am gleichen Fest wurde Nando Durrer 2 in seiner Kategorie.
Das unerfreulichste dieser Saison waren sicherlich die zwei Unfälle der beiden Fenk Brüder einmal beim Aelggi-Alp Schwinget und das zweite Mal beim Aeschi Schwinget. Aber zum Glück war es dann nicht so schlimm wie es zuerst aussah.
Markus Niederberger und Severin Küchler konnten noch am ISV Nachwuchsschwingertag in Engelberg teilnehmen, sie holten beide die Auszeichnung.
Am 4. September fand der Eidg. Schnupperschwinget statt. Wir konnten zahlreiche Bueben begrüssen und hoffen einige von ihnen wieder im Schwingkeller anzutreffen.
Ich möchte allen Hilfsleitern, Eltern und vor allem Lukas Peter meinem Trainer-Kollege für die Unterstützung durchs ganze Jahr danken.
Ich wünsche allen frohe Festtage und ein gutes Jahr 2011